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Impressionen von unserem Konzert in Glücksburg



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Sonnen- und klangdurchflutetes Salzau
Die Sängerinnen und Sänger des Nordland Kammerchores kennen es schon, das schöne, alte, kulturträchtige Schloss Salzau am Selenter See. Auch in diesem Jahr fanden wir uns dort ein für unseren Wochenend-Workshop. Hier bekam der Chor seinen letzten Schliff zur Vorbereitung auf die Reihe geistlicher Konzerte im Oktober und November.
In diesem Jahr hatten wir das Schloss ganz für uns allein. Schon als wir ankamen, sahen wir die gesamte Anlage in septemberlich-spätsommerliches Sonnenlicht getaucht. Ein blauer Himmel und nahezu sommerliche Temperaturen luden zum Sitzen an den Gartentischen ein, die man uns hinter dem Schloss aufgestellt hatte.
Das Licht durchflutete auch unseren schönen Probenraum im 2. Stock, und durch das geöffnete Fenster wurde es ergänzt durch den strahlenden Klang des Chores, der offenbar weithin die Spaziergänger auf dem angrenzenden Waldweg bis zum See in seinen Bann schlug.
Natürlich gab es Arbeit in Fülle! Mit von der Partie war - wie immer - die Sopranistin Gudrun Horn, die die Einstudierungen durch den Chorleiter stimmbildnerisch sinnvoll ergänzte, müde gesungene Stimmen wieder fit machte und kritische Stellen mit einzelnen Stimmen technisch aufarbeitete. Und immer wieder wird uns bewusst, was für ein Glück der Chor hat, bei dem Chorleiter und Stimmbildnerin sich so sinnvoll und harmonisch ergänzen.
Und abends nach getaner Arbeit?
Müde und geschafft, das waren wir schon! Aber das hielt uns nicht davon ab, noch bei einem guten Glas in geselliger Runde zusammenzusitzen. Und dann kam unser Ralf aus dem Bass mit seiner Gitarre und den irischen Folk-Songs. Je später der Abend wurde, desto volkstümlicher die Songs und - als hätten wir den ganzen Tag noch nicht gesungen - desto mitreißender der Gesang der vielen einstimmenden Kehlen.
Salzau im Spätsommerlicht - wie gut hast du es, wenn der Nordland Kammerchor in deinen Mauern weilt!











